2017: Neu hinsehen! Ein katholischer Blick auf Luther

Ein Projekt der KEB Sachsen-Anhalt und der Akademie des Bistums Magdeburg


Links und Literatur

Dieses Angebot wird weiter ausgebaut.

Links

  • Positionen von Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, zum Reformationsgedenken 2017: hier.
  • Eine katholische Zwischenbilanz zum Reformationsgedenken von Bischof Dr. Gerhard Feige in der online zugänglichen Sammlung von Bischofsworten, S. 43-64: hier.
  • Predigt von Bischof Dr. Gerhard Feige zum Reformationstag in Torgau 2016: hier.
  • Interview mit Bischof Dr. Gerhard Feige auf Radio Vatican zur Vorbereitung von 2017: hier.
  • Pressemeldung zur gemeinsamen Gestaltung des Reformationsgedenkens von kath. und ev. Kirche  in Deutschland (inkl. Briefwechsel Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm): hier.
  • Offizielle Homepage zur Lutherdekade mit Neuigkeiten, Informationen, Veranstaltungen usw.: hier.
  • Homepage zu den Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt: hier.
  • Homepage der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland ACK: hier.
  • Homepage zum ökumenischen Dialogdokument "Vom Konflikt zu Gemeinschaft": hier.
  • Homepage des Möhler-Instituts für Ökumenik (dort auch weitere Texte und Links): hier.
  • kontroverse Beiträge zu den Feierlichkeiten 2017 aus journalistischer Feder: hier.
  • Infos zur Ökumene auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz: hier.
  • Ausstellungsprojekt zum letzten katholischen Bischof des Bistums Naumburg, Julius von Pflug, der in der Reformationszeit zwischen den Parteiungen zu vermitteln suchte: hier.
  • ein künstlerisch-intellektueller Zugang zu Luther mit dem Dekalog-Projekt der Guardini-Stiftung: hier.
  • Ideen und Vorschläge, wie man vor Ort sich auf 2017 vorbereiten kann, auf der Homepage des Fachbereichs Ökumene des erzbischöflichen Ordinariats München: hier.
  • Bericht mit weiteren Links über den ökumenischen Versöhnungsweg vom 25. November 2015 in Wittenberg: hier.
  • Reformationslexikon auf den Seiten der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands: hier.
  • Offizielle Seiten der EKD zum Reformationsjubiläum: hier.
  • Seiten des Projekts "luther trip - reformation tour", ausgezeichnet im Rahmen des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen": hier.
  • Sammlung von ökumenischen Ideen für Gemeinde und Bildungsarbeit: hier.
  • ökumenische Handreichung mit Anregungen für Gemeinde und Gruppen des Erzbistum Köln: hier.
  • Materialien und Links zur ökumenische Arbeit der Ökumene-Fachstelle des Bistums Münster: hier.
  • Portal zur Ökumene im Bistum Magdeburg: hier.

Literatur

Hier entsteht eine Liste mit ausgewählter und z.T. kommentierter Literatur rund um Luther, Reformation und das Reformationsgedenken.

Volker Leppin: Martin Luther (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance), Darmstadt 2. durchgesehene Auflage 2010.

Der Tübinger ev. Kirchenhistoriker Leppin bietet eine Luther-Biographie vom Feinsten: gut geschrieben verortet er Luther und seine Anliegen nachdrücklich in der Theologie und Frömmigkeit des Spätmittelalters. Ein Buch, das gerade auf ev. Seite nicht ohne Widerspruch blieb. 

 

Volker Leppin: Die fremde Reformation. Luthers mystische Wurzeln, München 2016.

Otto Hermann Pesch: Ketzerfürst und Vater im Glauben. Die seltsamen Wege katholischer Lutherrezeption, in: H.F. Geisser u.a. (Hg.): Weder Ketzer noch Heiliger. Luthers Bedeutung für den ökumenischen Dialog, Regensburg 1982, 123-174.

Der 2014 verstorbene kath. "Alt-Meister" der gegenwärtigen Ökumene bietet hier in der für ihn typischen fulminanten Schreibweise einen fundierten wie kritischen Aufsatz über den Wandel des Lutherbildes im katholischen Raum.

Heinz Schilling: Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs, München 3. durchgesehene Auflage 2014.

Als Experte für die frühe Neuzeit und refomationsgeschichtliche Themen legt der Protestant Schilling eine umfangreiche, detaillierte Biographie des Reformators vor und verortet ihn in den vielfältigen Umbruchsströmungen der Zeit: aktueller Bestseller auf dem Weg zum Standardwerk aus profanhistorischer Perspektive.

Albrecht Beutel (Hg.): Luther Handbuch. Tübingen 2. Auflage 2010.

Ausgewiesene Spezialisten aus dem deutschsprachigen Raum liefern kurze, informative Beiträge mit weiterführenden Literaturtipps zu fast allen erdenklichen Themen rund um Luther und die Reformation (Geistesgeschichte, Reichsgeschichte, Theologiegeschichte usw.).

Erwin Iserloh: Kirche  - Ereignis und Institution. Aufsätze und Vorträge, Bd. 2: Geschichte und Theologie der Reformation (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte, Supplementbd. 3/II), Münster 1985.

Der bahnbrechende katholische Lutherforscher bietet in diesem Band alle seine Arbeiten gesammelt, die teilweise klassisch-einschlägig sind. Wer schon immer einmal den aufsehenerregenden Beitrag lesen wollte, mit dem Iserloh den Thesenanschlag als Ereignis widerlegt, muss hier reinschauen. Aber auch die anderen Artikel sind wegweisend - v.a. in der Herausarbeitung, wieviel "Katholisches" in Luther und seiner Theologie bisweilen steckt.

Peter Klasvogt/Burkhard Neumann (Hg.): Reform oder Reformation? Kirchen in der Pflicht, Paderborn - Leipzig 2014.

Informativer Band mit erhellenden Beiträgen namhafter Autoren wie Kardinal Koch, Prof. Thönissen, Prof. Kaufmann uvm.

Andreas Schmidt/Sven Grosse: Die Rückgewinnung des Vertrauens. Ökumene als Konfliktbewältigung, Sankt Ottilien 2014.

Schmidt analysiert auf katholischer Seite Luthers Weg und die ersten Reformationsereignisse unter dem Blickwinkel der Konfliktforschung und unternimmt einen ökumenisch orientierten Deutungsversuch des Petrusdienstes. Grosse setzt aus protestantischer Sicht sein wohlwollendes, aber dezidiertes "Aber" dagegen.

Ratlos vor dem Reformationsjubiläum 2017? = Berliner Theologische Zeitschrift 28 (2011).

Nach den ersten Wogen, die durch die Ankündigung der Lutherdekade aufgeworfen wurden, blicken Autoren unterschiedlicher Konfession und Profession auf die Grenzen und Chancen sowie die divergierenden Interessen, die mit dem Datum 2017 und dem Weg dorthin verbunden sind.

Berndt Hamm: Ablass und Reformation. Erstaunliche Kohärenzen, Tübingen 2016.

Professor Hamm, ev. Lutherforscher, räumt mit Vorurteilen zum Ablass auf und stellt die These auf, dass es vom damals allgegenwärtigen und leicht erwerbbaren Ablass nur folgerichtiger Schritt Luthers zur völlig ungeschuldeten Rechtfertigung des Sünders aus Glaube und Gnade Gottes war. Anregendes Buch!

Michael Kappes/Barbara Rudolph (Hg.), Christusfest. Ökumenisches Zugehen auf das Reformationsfest 2017 - Eine Arbeitshilfe für Gemeinde und Unterricht, Paderborn - Leipzig 2016.

Material- und inhaltsreiches Buch für den Praxisgebrauch. Derzeit Standardwerk.